Hopeless Village
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 Felicity Ann Morgan

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Felicity Morgan

Felicity Morgan


Beruf : Jura-Studentin

Felicity Ann Morgan Empty
BeitragThema: Felicity Ann Morgan   Felicity Ann Morgan EmptyFr 03 Jan 2014, 02:57


Felicity Ann Morgan
- You shoot me down, but I won't fall I am titanium  -

Persönliche Daten
- ...The sharp knife of a short life... -



Name: - Felicity Ann Morgan -
»Nun, was soll ich sagen. Ich hab mir diesen Namen nicht selbst aussuchen können, generell habe ich mir in meinem Leben wohl rein gar nichts aussuchen können – aber das ist jetzt eine andere Geschichte. Egal, jedenfalls tauften mich meine Eltern auf diesen Namen, so wie es eben üblich ist. Und ja, man lebt eben mit diesem Namen. Daher finde ich es lächerlich, zu behaupten, man möge seinen Namen nicht. Ich meine, er ist eben ein Teil von mir. Ja...
Übrigens bin ich laut meinem ersten Namen das Glück höchstpersönlich und laut meinem Zweitnamen die Begnadete.
Spitznamen habe ich eigentlich keine, die meisten ziehen es vor mich beim vollen Namen oder Nachnamen zu rufen. Aber ja, hin und wieder ruft mich auch mal jemand Fay oder Feli.«


Alter: - 19 Jahre -
»Vor einem Jahr wurde ich endlich achtzehn. Damals hab ich mich noch gefreut, endlich volljährig zu sein. Jetzt – ein Jahr später – wünschte ich mir irgendwie wieder jünger zu sein. Aber mein Gott, wir werden alle älter. Unsere Uhr bleibt schließlich nicht stehen, sie tickt immer weiter, unaufhörlich, ohne das wir es aufhalten können. Wir werden weiser, stärker, mutiger... bis wir dann irgendwann sterben.«

Geburtstag: - 01.04.1995-
»Tja, was soll ich großartig dazu sagen? An dem Tag wurde ich eben geboren, erblickte das Licht der Welt und so weiter und so fort. Und jetzt feiern wir eben jedes Jahr an diesem Tag meinen Geburtstag. Toll, nicht wahr? Soll mir auch egal sein, Geburtstage sind eh nicht so meins.
Und mein Sternzeichen? Nun, das wäre glaub ich der Widder, aber viel Ahnung hab ich davon wirklich nicht. Irgendjemand sagte mir mal, es würde zu mir passen. Aber wirklich, in unserer Familie sind andere Dinge von mehr Wichtigkeit.«


Beruf: - Jura-Studentin -
»Eigentlich kann ich noch nicht wirklich sagen, ob es mir gefällt. Ich meine, dieses Semester ist gerade mal mein Erstes, ich lerne also erst mal alles kennen. Aber im Grunde denke ich, wird es mir wahrscheinlich gefallen. Es war zwar auch zum Teil Dads Idee, aber ich bin froh einfach noch die Schule besuchen zu können. Irgendwie erscheint mir in dieser unnormalen Welt wenigstens das normal.«


Gesinnung: - Hetero -
»Was willst du jetzt hören? Ich stehe auf Männer, zumindest rein theroetisch. Ich habe nichts gegen Leute, die sich auch anderweit umschauen, nein, ganz und gar nicht, aber ich glaube nicht, dass es in den eigenen Reihen meiner Familie wirklich gerne gesehen wird. Außerdem bin ich eben so. Und?«


Beziehungsstatus: - Single -
»Wie schon gesagt, ich stehe rein theoretisch auf Männer, aber sie haben mich irgendwie noch nie so wirklich interessiert. Außer Händchen halten in der vierten Klasse und so etwas, war da nie wirklich etwas drinne. Wieso auch? Ich finde das eh alles viel zu kompliziert und letztendlich muss mein Partner ja auch ein Jäger sein. Und da wo wir vorher gewohnt haben, waren wir irgendwie immer die einzige Jägerfamilie. Ich sage ja, zu kompliziert.«


Spezies: - Jäger -
»Im Grunde bin ich eigentlich nur ein Mensch, ganz normal. Oder eben auch nicht, denn anscheinend liegt dein Schicksal noch immer an der Familie, in die du hineingeboren wirst. Denn dank ihnen fließt wohl auch das Jägerblut in meinen Adern, oder so ähnlich hat es mein Vater damals ausgedrückt. Und tja, ich lebe eben damit. Ich hatte auch nie wirklich eine Wahl, wie gesagt. Schicksal und so. Aber an sich liebe ich diese Seite an mir, das wilde und gefährliche Abenteuer. Vielleicht liegt ja wirklich etwas an den Worten 'es liegt dir im Blut'. Allerdings habe ich schon des Öfteren das Handeln meiner Familie hinterfragt und würde behaupten, dass ich ein wenig anders ticke als sie. Natürlich posaune ich das nicht hinaus, ein wenig ist mir mein Leben immerhin doch wert. Und außerdem muss ich mich noch für meine Mutter rächen.«

Erscheinungsbild
- ...Mirror, mirror on the wall... -

Aussehen:
»Ich frage mich ja jedes Mal aufs Neue, warum man jemanden nach dem Aussehen fragt. Ich meine, sollen sie doch einfach die Augen aufmachen und selbst schauen. Aber gut, wollen wir jetzt mal nicht so sein. Ich habe jedenfalls dunkelbraune, bis schwarze Haare, die meistens in Naturlocken über meine Schultern hängen. Sie rahmen quasi mein recht schmales Gesicht und meine braunen Augen ein. So wie eben bei so vielen anderen Menschen auf dieser Welt. Manchmal binde ich mir aber auch die Haare ganz simpel zusammen, oder flechte mir sie. Eben irgendetwas, damit sie mir nicht so häufig ins Gesicht fallen und meine Sicht einschränken.
Ansonsten bin ich auch generell eher schlank gebaut und ja, vielleicht fehlt mir ja die ein oder andere Kurve an meinem Körper. Aber immerhin habe ich welche. Außerdem bin ich mit meiner Größe von ungefähr 1,73 Metern ganz sicher größer als so manch anderes Mädchen, aber da mach ich mir nicht wirklich etwas draus. Ich meine, meine Güte. Es ist nur die Größe, kleine Mädchen können genau so hübsch sein, wie Große.
Und was ich so trage? Ach, eigentlich alles. Am liebsten etwas enger Hosen, Jogginghosen trage ich maximal Zuhause oder beim Training. Dazu dein eben ein ganz einfaches Oberteil, manchmal enger, manchmal lockerer, manchmal edler, manchmal... ach, du weißt worauf ich hinaus will. Ich habe mich eben Kleidungsmäßig nicht wirklich festgelegt. Ehm... na ja, von meinen Lederjacken mal abgesehen. Da hab ich nämlich bestimmt einige in meinem Kleiderschrank und wirklich, ich liebe sie. Und meine Schuhe müssen eben einfach zu dem Rest meiner Klamotten passen. Ich versichere dir, ich bin ganz sicher keines dieser Girly-Mädchen, aber Schuhe habe ich wirklich einige in meinem Schrank.«


Charakter:
»Ich hasse, hasse, hasse es mich selbst zu beschreiben. Das kann ich einfach nicht, kannst du dir nicht viel eher selber überlegen wie ich so bin? Das wäre auf jeden Fall um einiges leichter für mich.
Aber gut. Man sagt mir jedenfalls nach, dass ich ein sehr angenehmer Mensch sei. Ich kann freundlich und charmant sein, außerdem weiß ich wann es besser ist sich mal zurückzuhalten und in den Hintergrund zu rücken. Also ja, vielleicht bin ich ja manchmal das unauffällige Mädchen. Aber keine Sorge, ich kann genauso gut auch verdammt schlagfertig und frech sein. Vielleicht bin ich ja sogar ziemlich wortgewandt. Und das, obwohl alle Leute wohl eher etwas andere über mich behaupten würden, ganz einfach, weil sie mich vollkommen unterschätzen. Denn ich bin ganz sicher ein willensstarkes Mädchen und so schnell gebe ich eine Sache auch nicht auf. Vor allem im Kampf.
Allerdings bin ich alles in allem wohl eher ein Mensch, der nicht so schnell seine wahren Gefühle und sein wahres ich an den Tag legt. Ich rede nicht mit jedem gleich, kann vielleicht sogar manchmal distanziert wirken.«


Besondere Merkmale:
»Nun, eigentlich gibt es da an mir nichts Besonderes. Schließlich sind die kleineren Narben die einige Stellen meines Körpers zieren, mehr als typisch für einen Jäger. Zumindest behaupte ich das jetzt einfach mal. Aber selbst von diesen Narben habe ich nicht all zu viele, immerhin ist mein Karriere als Jägerin noch ziemlich kurz. Na ja, und dann... habe ich da noch ein Tattoo auf meinem Schlüsselbein. Es sind zwei kleine schwarze Vögel, die mit gespreizten Flügeln mein Schlüsselbein entlangfliegen. Ein Vogel für jeden wichtigen Menschen, die mir von übernatürliche Wesen geraubt worden sind. Wer weiß schon, wie viele Vögel noch dazukommen werden...«


Interessen &' Fähigkeiten
- ...Cut me down, but it's you who'll have further to fall...  -

Stärken:
»Ich glaube die meisten Leute, die mich nur vom Sehen her kennen, würden niemals behaupten, dass ich auch nur eine einzige körperliche Stärke besitze. Aber da täuschen sie sich alle, sie unterschätzen mich eben. Eigentlich kann man das sogar fast schon als erste Stärke aufzählen, oder nicht? Ich meine, ich kann mich wunderbar meinem Umfeld anpassen, tue genau das richtige, um nicht aufzufallen. Ich kann meine Mitmenschen eben täuschen. Und dadurch unterschätzen sie mich. Denn ja, auf jeden Fall kann ich kämpfen. Ich würde sogar behaupten recht gut, immerhin übe ich schon mein ganzes Leben lang. Mit den Waffen, die den übernatürlichen Schaden, kann ich auch sehr gut umgehen, aber mit Pfeil und Bogen immer noch am besten.
Außerdem denke ich, dass ich über ein große Allgemeinbildung und auch Menschenkenntnis verfüge, ich bin also keinesfalls das dumme kleine Kind. Ich kann Menschen vieles schon allein an ihrem Gesichtsausdruck und ihrem Verhalten ablesen.
Ja... und dann kann ich inzwischen auch so einiges verkraften. Körperlich, seelisch... eben einfach generell. Das eignest du dir im Laufe deines Lebens einfach an.«


Schwächen:
»Nun, ich denke meine größte Schwäche ist wahrscheinliche mein impulsives Handeln. Ich bin zwar intelligent, doch in Stresssituation scheint mein Gehirn manchmal auszusetzen. Ich tue einfach, was ich für richtig halte, ohne mein Handeln vorher genau zu überdenken. Und dann ist da auch noch meine Selbstlosigkeit, die wohl ein wenig mit meiner ersten Schwäche zusammenhängt. Weißt du, mir ist es nicht wichtig, was mit mir passiert. Mir ist wichtig, was mit den Menschen die mir wichtig sind passiert. Schweben sie in Lebensgefahr, schmeiße ich mich mitten in die Schlacht, auch wenn der Sieg eigentlich aussichtslos scheint. Und dann ist da auch noch dieser Drang nach Rache, der manchmal mein Denken übernimmt. Nun, ich bin eben ziemlich nachtragend.
Außerdem habe ich Probleme damit jemandem vollends zu Vertrauen. Ich bin wohl eher eine Einzelkämpferin, so schnell und so nah lass ich fremde Menschen nicht an mich ran. Na ja, und ich kann ziemlich zynisch und ironisch sein, und dabei interessiert es mich immer herzlichst wenig, ob ich damit jemanden verletze.«


Vorlieben:
»Am meisten liebe ich ganz eindeutig das Bogenschießen, eben auch als Hobby neben dem Jägerdasein. Irgendwie ist es für mich eine Art Ausgleich... Aber zu Sport generell bin ich nicht abgeneigt. Ich liebe es zum Beispiel, einfach meine Turnschuhe anzuziehen und zu rennen und joggen. So schnell und so weit, bis ich nicht mehr kann, bis ich alle meine Sorgen vergessen habe. Und... oh ja. Krimis und Thriller, die vergöttere ich auch noch. Ich weiß nicht genau wieso, aber sie faszinieren mich ganz einfach. Vor allem Abends, wenn ich bereits in meinem Bett liege, greife ich gerne zu meiner Krimisammlung.
Außerdem habe ich vor einiger Zeit meine Vorliebe fürs Zeichnen entdeckt. Ich weiß nicht, ob ich gut zeichnen kann, aber darum geht es mir auch nicht. Es geht mir einfach darum eben zu zeichnen. Weißt du, während andere Leute ein schriftliches Tagebuch führen, mache ich das eben mit dem Zeichnen.
Und ja, auch wenn ich ein wenig anders erzogen wurde, gehe ich gerne auf Parties und mische mich unter Leute. Ganz einfach.«


Abneigungen:
»Also was ich gar nicht leiden kann ist Zwang. Wenn jemand mir nicht nur sagt, was ich zu tun habe, sondern mich eben auch noch geradezu dazu zwingt. Demnach geht mir auch das Jägerdasein manchmal ganz schön gegen den Strich. Nicht immer, das wäre gelogen, aber irgendwie wünschte ich mir manchmal, ich wäre ein ganz normaler, unwissender Mensch. Arrogante und hochmütige Menschen kann ich auch nicht wirklich ab. Selbstverständlich kann man ab und zu mal auf sich Stolz sein, aber dauernd seine Nase so hoch zu tragen geht gar nicht. Na ja, und Verluste sind auch nicht gerade unbedingt mein Ding. Vor allem, wenn es sich dabei eben um geliebte Menschen handelt... Tja, und damit wären wir auch direkt bei einer weiteren Abneigung. Nämlich bei den Geschöpfen, die so oft für diese Verluste verantwortlich sind. Die Werwesen, Vampire, Dämonen und Hexen. Ich hasse sie nicht alle, ich würde sogar glatt behaupten, dass ich mit einigen ganz gut klar komme, insgeheim versteht sich. Doch wenn sie anderen Schaden zufügen und das Wohl unserer Gemeinschaft aufs Spiel setzen, sind sie bei mir schneller einen Kopf kürzer, als sie Tod sagen können.«


Familie
- ...If I die young bury me in satin...  -

Mutter: - Victoria, Jägerin, 48 Jahre, tot -
»Ich beneide die Leute, die noch eine Mutter haben. Ich meine, gut sie können nichts dafür, können nichts für den Tod meiner Mom... Okay, die meisten können nichts dafür, aber trotzdem... Vor allem, wenn sie dann auch noch sagen, sie haben keinen Kontakt mehr zu ihr, oder sie mögen ihre Mutter nicht. Nein, das kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe sie geliebt und sie war eine wunderbare, fürsorgliche Frau. Und ich vermisse sie.«

Vater: - Christopher, Jäger, 50 Jahre -
»Dad war schon immer ein wenig überfürsorglich und auch verdammt streng. Das Strengsein und die Disziplin gehört zwar irgendwie zu unserer Familie aber soweit ich weiß hat Großvater Dad und meine Tante nie mit sonderlich viel Fürsorge erzogen. Aber ist ja auch egal. Ich schätze mal, das kommt durch den frühen Tod meines Bruders, seines Kindes, und jetzt auch noch seiner Frau. Er hat viel durchgemacht und ich kann verstehen, dass er nicht noch jemanden verlieren will. Ich will es auch nicht, nein, ganz sicher nicht. Demnach stehen wir beide uns auch ziemlich nah.«

Geschwister: - Alexander, Jäger, 18 Jahre, tot -
»Eigentlich habe ich mich mit Alex immer ziemlich gut verstanden, auch wenn der Altersunterschied zwischen uns realativ groß war – ganze sechs Jahre lagen zwischen ihm und mir. Aber wir haben dennoch immer viel gemeinsam gemacht und immer, wenn wir gerade nichts zu tun hatten, lief er mit mir in den Wald und brachte mir Tricks bei. Aber ja, auch er ist tot... leider.«



Sonstige Informationen
- ...I remember years ago... -

Vergangenheit:
»Tja, ich wurde eben geboren wie jeder andere auch, wann weißt du ja bereits. Allerdings komme ich ursprünglich nicht aus Moonlight Falls. Nein, ich wurde in London geboren, genau wie mein Bruder Alex auch. Aber Dad und Mom waren in Moonlight Falls geboren, das erzählten sie uns jeden Abend vor dem Schlafengehen zusammen mit den ganzen anderen Geschichten über die übernatürlichen Wesen und die mutigen und heldenhaften Jäger.
Du siehst, mir war schon von klein auf klar, in was für eine Familie ich da hineingeboren worden war, was für eine lange Ahnenreihe Jäger sie vorzuweisen hat, jedes Familienmitglied seit Anbeginn unserer Geschichte war es. Es heißt sogar unsere Familie wäre eine der ersten Jägerfamilien gewesen, tja.
Und somit war mein Schicksal eben schon besiegelt. Ich hätte mich nicht dagegen währen können, ohne von der eigenen Familie ausgestoßen zu werden. Und außerdem musst du wissen, dass ich noch ein Kind war. Und Kinder widersetzen sich ihren Eltern nicht – ganz einfach.
Jedenfalls begann ich früh, bei dem Training und der Ausbildung zum Jäger meines Bruders mit dabei zu sein, fing auch schon an, mir alles wichtige zu merken und mich fit für meine spätere 'Berufung' zu machen.
Irgendwann fing ich dann auch an mit den Waffen zu trainieren. Wenn du nicht in diese Welt geboren wurdest, klingt es vielleicht ein wenig absurd, doch für mach war es immer die Normalität. Erst hieß es Kindergarten, dann Ausbildung, hinterher Schule und Ausbildung. Nichts von beidem wurde vernachlässigt, ich würde sogar behaupten, dass ich in beidem eine sehr gute Schülerin war.

In meinem Leben habe ich auch schon viele Orte besuchen dürfen... oder müssen. Wie man es eben nimmt. Denn meine Familie blieb nie lange an einem Ort, das längste war ein Jahr und dieses hatte ich in London verbracht. Danach waren wir mal hier und mal dort, je nachdem, wo man meine Eltern und meinen Bruder brauchte. Und hinterher auch mich. Aber zu diesem Zeitpunkt gab es bereits nur noch meine Eltern und mich... mein Bruder war tot. Eiskalt und hinterrücks ermordet von einem Vampir oder Werwesen. Ich war nicht dabei, schließlich war ich gerade erst elf Jahr alt und ich bin bis heute noch froh, dass ich nicht mit hab ansehen müssen, wie man ihn umgebracht hat. Meine Eltern kamen nur eines Tages von einem Auftrag zurück, aber... aber eben alleine. Mein Bruder war nicht mehr da.

Wir trauerten alle, aber genauso schnell machte man mir auch deutlich, dass es dazu gehörte, Menschen zu verlieren. Dass es das Risiko eines Jägers sei und dass Trauer nur uns und unsere Sinne und den Verstand lähmten. Und das war es dann auch. Wir redeten nie wieder über Alex.

Ich weiß nicht mehr genau, wie alt ich damals war, als man mich das erste Mal mit zu einem Einsatz nahm. Vielleicht zwölf, oder auch dreizehn oder vierzehn. Wie gesagt, ich habe keine Ahnung mehr. Inzwischen ist so viel passiert, dass man solch kleine Dinge verdrängt. Wie ich aber das erste Mal meinen Bogen spannte, um damit jemanden oder etwas zu töten... daran erinnere ich mich noch sehr genau. Innen hatte ich mich gesträubt, ich hatte es eigentlich nicht tun wollen, es erschien mir irgendwie falsch. Aber ja, ich tat es. Und seit dem konnte ich mich wohl wirklich eine Jägerin nennen.

Danach verlief mein Leben immer im gleichen Rhythmus. Ich besuchte die Schule, hatte auch nie Probleme damit, mich anzupassen und ein wenig Anschluss zu finden, dann ging wir auf die Jagd und nach ein paar Monaten zogen wir wieder um. So verlief es immer, auf  jeden Umzug folgte ein nächster.
Bis ich neunzehn Jahre alt wurde. Wir waren wieder auf einem Einsatz, als mir ein zweites Familienmitglied entrissen wurde – mein Mom. Ein Werwesen hatte sie angegriffen, wollte sie zerfleischen und ich war dabei, habe alles gesehen. Ich hatte sogar versucht ihr zu helfen aber Dad hat mich zurückgezogen und weggeschickt. Stattdessen eilte er ihr zu Hilfe, aber wie er mir nachher berichtet hat, war alle Hilfe zu spät. Sie war tot. (Anmerkung: Felicity weiß nicht, dass nicht direkt das Werwesen für ihren Tod verantwortlich ist, sondern sie selbst. Sie hatte diesen Angriff überlebt, doch drohte sich beim nächsten Vollmond ebenfalls in einen Werwesen zu verwandeln. Und somit beging sie gemäß dem Kodex Selbstmord.)

Ich war am Boden zerstört gewesen, Dad auch, aber er zeigt es nicht. Eigentlich hatte ich losziehen wollen, um mich für meine Mutter zu rächen, aber dazu kam ich nie. Dad hatte bereits alle unsere Sachen gepackt, er war bereit für den nächsten Umzug.
Der Umzug, der mich nach Moonlight Falls brachte. Aber wir waren nicht zu zweit, wie man vermuten sollte, meine Tante väterlicherseits kam mit uns. Sie sagte mir, es sei so besser für meinen Dad. Tja und jetzt sind wir hier.«


Haustier: - keines -

Regeln gelesen und einverstanden?: - Ja: Nightmare -


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